Lieferzeit

Opel Frontera Electric, Kia EV2 oder Skoda Epiq 2026: Lohnt es sich, 3 bzw. 6 Monate länger zu warten?

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Opel Frontera Electric, Kia EV2 und Skoda Epiq im Lieferzeit-Vergleich

Drei Elektro-Neuheiten, drei sehr unterschiedliche Wartezeiten: Der Opel Frontera Electric ist aktuell in rund 3 Monaten da, beim Kia EV2 müssen Sie in der beliebten Air-Ausstattung mit rund 6 Monaten rechnen, und beim Skoda Epiq liegen Sie aktuell bei rund 13 Monaten (Auslieferung voraussichtlich November 2027). Lohnt es sich, für das jeweils nächste Modell länger zu warten? Wir vergleichen Preis, Technik und Ausstattung Schritt für Schritt.

Kurz & knapp

Die drei Wartezeiten im Überblick

Bevor es an den Detailvergleich geht, die wichtigsten Eckdaten nebeneinander:

Schritt 1: Frontera → EV2 – lohnen sich die zusätzlichen Monate?

Vom Frontera zum EV2 zahlen Sie in der Basisversion praktisch nichts drauf: Der Frontera startet bei Ludego ab 24.299 €, der EV2 als Light-Version ab 26.600 €. Für den Aufpreis bekommen Sie beim EV2 eine deutlich längere Werksgarantie – 7 statt 5 Jahre auf das Fahrzeug, 150.000 statt 100.000 km – und eine optionale Wärmepumpe, die dem Frontera komplett fehlt. Dazu kommt eine größere maximale Reichweite in der 61-kWh-Version (bis 453 km WLTP gegenüber 400 km beim Frontera mit 54-kWh-Akku).

Der Haken: Der EV2 ist spürbar kleiner. Mit 4,06 Metern Länge und 362 bis 1.160 Litern Kofferraum ist er eher ein Stadtauto, während der Frontera als Kompakt-SUV mit 4,39 Metern und bis zu 1.600 Litern Ladevolumen deutlich mehr Platz bietet. Wer Familienauto-Praxis sucht, wartet für den EV2 also nicht unbedingt auf das bessere Paket – der Frontera bleibt hier vorn. Wer dagegen ein kompaktes Zweitauto mit längerer Garantie sucht, für den lohnt sich die etwas längere Wartezeit auf den EV2 durchaus, vor allem wenn die Air- statt der Light-Ausstattung gewählt wird.

Wichtig bei der Wahl: Nur die günstigste Light-Version ist annähernd so schnell da wie der Frontera. Wer sich für die beliebtere Air-Ausstattung entscheidet, landet aktuell bei rund 6 Monaten Wartezeit – dann ist der zeitliche Abstand zum Frontera schon deutlich größer als bei der reinen Basisversion.

Schritt 2: EV2 → Epiq – lohnen sich weitere Monate?

Beim Sprung vom EV2 zum Epiq wird es preislich interessant: In der bestellbaren 40-kWh-Version startet der Epiq bei Ludego ab 24.499 € – günstiger als der EV2 in fast jeder Ausstattung. Dafür bekommen Sie V2H und V2G serienmäßig in allen Ausstattungslinien – hier ist der Epiq im Trio konkurrenzlos. Strom abgeben (V2L) können alle drei – der Unterschied liegt beim Adapter: Beim Epiq kostet er 175 bzw. 195 € extra, beim Kia EV2 ist der Adapter ab der Earth-Linie im Winter-Connect-Paket (1.390 €) enthalten und bei der Black-Line serienmäßig dabei – für Light und Air ist er in der Preisliste „nicht gelistet“, und beim Frontera wird er separat für 349 € bestellt.

Der große Wermutstropfen ist die Werksgarantie: Der Epiq kommt nur mit der gesetzlichen 2-Jahres-Gewährleistung auf das Fahrzeug, während EV2 und Frontera 7 beziehungsweise 5 Jahre bieten. Auf die Batterie gibt es beim Epiq zwar ebenfalls 8 Jahre bzw. 160.000 km mit mindestens 70 % Restkapazität – das ist identisch mit dem Frontera und sogar etwas länger als beim EV2 (7 Jahre/150.000 km) – aber beim restlichen Fahrzeug zählt eben nur die kurze Standardgarantie.

Und dann ist da die Wartezeit selbst: Aktuell liegen Sie beim Epiq bei rund 13 Monaten (Auslieferung voraussichtlich November 2027), und die Liefertermine bereits bestellter Fahrzeuge haben sich zuletzt verschoben. Wer beim EV2 in der Air-Ausstattung ohnehin schon rund 6 Monate wartet, zahlt für den Epiq am Ende noch einmal rund ein halbes Jahr zusätzlich – für einen niedrigeren Einstiegspreis, V2H/V2G serienmäßig und mehr Kofferraum, aber mit deutlich kürzerer Fahrzeuggarantie.

Wer sollte auf welches Modell warten?

Für Sie passt der Opel Frontera Electric, wenn Sie schnell ein Auto brauchen und vor allem Platz zählt: kompaktes SUV, großer Kofferraum, günstiger Einstiegspreis, dafür kürzere Garantie und ohne Wärmepumpe.

Für Sie passt der Kia EV2, wenn Ihnen die lange Werksgarantie wichtig ist und Sie ein kompaktes Stadtauto mit optionaler Wärmepumpe suchen – solange Sie mit rund 6 Monaten Wartezeit in der Air-Ausstattung leben können (die Light-Basis ist etwas schneller da).

Für Sie passt der Skoda Epiq, wenn Sie serienmäßiges V2H/V2G-Laden und einen niedrigen Einstiegspreis wollen und die aktuell längste Wartezeit (rund 13 Monate, Auslieferung voraussichtlich November 2027) sowie die kurze 2-Jahres-Fahrzeuggarantie in Kauf nehmen. Wer stattdessen die 55-kWh-Version mit 155 kW und 1.200 kg Anhängelast möchte, zahlt ohnehin einen Aufpreis gegenüber der 40-kWh-Basis – hier lohnt sich der direkte Blick auf die Modellseite, weil sich Leistung und Anhängelast je Batteriegröße deutlich unterscheiden.

Was das Warten sonst noch beeinflusst

Neben der reinen Wartezeit sollten Sie zwei weitere Punkte im Blick behalten: Erstens ändern sich Förderprogramme und Rahmenbedingungen laufend – prüfen Sie vor einer Bestellung immer die aktuell geltenden Möglichkeiten unter Förderung, statt sich auf eine Zahl von heute zu verlassen. Zweitens sind alle drei Fahrzeuge noch relativ neu am Markt, sodass sich sowohl Lieferzeiten als auch Konditionen kurzfristig verschieben können. Die für Sie tagesaktuelle Wartezeit und den aktuellen Ludego-Preis finden Sie deshalb immer direkt auf der jeweiligen Modellseite, nicht in diesem Ratgeber.

Nicht nur der Frontera: Diese Elektroautos sind in rund 3 Monaten da

Der Opel Frontera Electric ist mit seiner Lieferzeit keine Ausnahme: Aktuell sind bei Ludego über 30 Elektroauto-Modelle mit einer Lieferzeit von rund 3 Monaten oder weniger bestellbar. Der größte Teil davon – 26 Modelle – kommt aus dem Stellantis-Konzern, der seine Elektro-Plattformen markenübergreifend über mehrere Werke fertigt: neben dem Opel Frontera Electric etwa Opel Corsa Electric, Astra Electric, Astra Sports Tourer Electric, Mokka Electric, Combo Electric und Movano Electric, außerdem Peugeot e-2008, e-3008, e-308, e-308 SW, e-5008, e-Expert und e-Partner sowie e-Traveller, Citroën ë-C4, ë-C4 X, ë-C5 Aircross, ë-Jumpy und ë-Jumper, Jeep Avenger Elektro und Compass EV, Fiat 500e und Abarth 500e sowie DS 3 E-Tense und DS N8. Bei den meisten dieser Modelle liegt die Lieferzeit zwischen 12 und 16 Wochen.

Auch außerhalb von Stellantis geht es schnell: Renault liefert R4, R5, Twingo, Scenic und Kangoo E-Tech je nach Ausstattung in 8 bis 16 Wochen, der Dacia Spring und der VW ID.3 Neo sind ebenfalls in rund 3 Monaten da. Am schnellsten im gesamten Ludego-Angebot ist aktuell der Volvo EC40 mit rund 2 Monaten, gefolgt vom Volvo EX40. Die für Sie aktuell gültige Lieferzeit sehen Sie immer direkt auf der jeweiligen Modellseite.

Häufige Fragen

Welches der drei Modelle ist aktuell am schnellsten lieferbar?

Der Opel Frontera Electric, mit aktuell rund 3 Monaten Lieferzeit. Der Kia EV2 folgt mit rund 6 Monaten in der beliebten Air-Ausstattung (die Light-Basis ist etwas schneller da), der Skoda Epiq liegt aktuell am längsten bei rund 13 Monaten (Auslieferung voraussichtlich November 2027).

Warum unterscheidet sich die Lieferzeit selbst innerhalb eines Modells so stark?

Weil einzelne Ausstattungslinien unterschiedlich stark nachgefragt sind. Beim Kia EV2 etwa ist die Basisversion Light schneller da als die beliebtere Air-Ausstattung, die aktuell rund 6 Monate braucht.

Welches Modell hat die längste Werksgarantie?

Der Kia EV2 mit 7 Jahren bzw. 150.000 km auf das gesamte Fahrzeug. Der Opel Frontera Electric bietet 5 Jahre/100.000 km, der Skoda Epiq nur die gesetzliche 2-Jahres-Gewährleistung auf das Fahrzeug – bei allen dreien gibt es aber jeweils eine separate Batteriegarantie.

Können alle drei Strom abgeben (V2L) – und was kostet der Adapter?

Ja, alle drei Modelle können über den Ladeanschluss Strom an externe Geräte abgeben. Den Unterschied macht der Adapter, den Sie dafür brauchen: Beim Skoda Epiq kostet er je nach Steckertyp 175 € (Schuko) bzw. 195 € (CEE-blau). Beim Kia EV2 ist er ab der Earth-Linie im Winter-Connect-Paket (1.390 €) enthalten und bei der Black-Line serienmäßig dabei; für Light und Air ist er in der Preisliste „nicht gelistet“. Beim Opel Frontera Electric bestellen Sie den Adapter separat für 349 €. V2H und V2G, also das Einspeisen ins Hausnetz, bietet im Trio nur der Epiq serienmäßig.

Welches Modell bietet die größte Anhängelast?

Der Skoda Epiq in der 55-kWh-Version mit bis zu 1.200 kg gebremster Anhängelast. Der Kia EV2 kommt auf 750 kg (außer in der Light-Ausstattung), der Opel Frontera Electric bleibt bei allen Varianten bei 350 kg.

Lohnt sich der Aufpreis für die größere Batterie bei den drei Modellen?

Das hängt vom Modell ab: Beim Opel Frontera und beim Skoda Epiq bringt die größere Batterie auch mehr Reichweite und – beim Epiq – deutlich mehr Leistung und Anhängelast. Beim Kia EV2 hat die größere 61-kWh-Version dagegen eine etwas geringere Motorleistung als die 42-kWh-Version, dafür aber mehr Reichweite. Details zu den einzelnen Antrieben finden Sie auf der jeweiligen Modellseite.

Kann ich mit einer Förderung rechnen, wenn ich länger warte?

Das lässt sich pauschal nicht sagen, da Förderprogramme sich ändern und meist an das Zulassungs- oder Auslieferungsdatum gekoppelt sind. Prüfen Sie vor einer Bestellung immer die aktuell geltenden Programme unter Förderung.

Wo finde ich die jeweils aktuelle Lieferzeit?

Immer direkt auf der Modellseite des jeweiligen Fahrzeugs – dort ist die Angabe tagesaktuell, während dieser Ratgeber die Größenordnungen zum Vergleich einordnet.

Sie sind unsicher, welches der drei Modelle zu Ihnen passt? Eine direkte Gegenüberstellung finden Sie im Vergleich Opel Frontera Electric vs. Kia EV2 vs. Skoda Epiq, alle Details zu den einzelnen Fahrzeugen auf den Modellseiten von Opel Frontera Electric, Kia EV2 und Skoda Epiq. Wie es nach der Bestellung weitergeht, lesen Sie unter Ablauf, für eine konkrete Anfrage erreichen Sie uns über Kontakt. Weitere Einordnungen rund um Lieferzeiten finden Sie in unserem Magazin.

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