KGM

Marke · KG Group · Südkorea

KGM Elektroautos

Pragmatische SUV- und Pick-up-Marke aus Südkorea mit LFP-Strategie

Modelle3 elektrisch
Ab Preis38.990 €
Garantie7 J
HauptsitzSeoul (Gangnam), Südkorea
KGM Torres EVX in Front-Schräg-Ansicht
KGM Torres EVX

KGM im Überblick

KG Mobility, kurz KGM, ist die 2023 unter neuer Eigentümerschaft entstandene Nachfolgerin von SsangYong Motor. Eigentümer ist die südkoreanische KG Group, ein Stahl- und Chemiekonzern, der den insolventen SsangYong-Konzern 2022 übernahm. KGM positioniert sich konsequent im preisbewussten SUV- und Pick-up-Segment und hat seit 2022 mit dem Torres EVX, dem Musso EV und ab 2026 dem Pick-up Torres EVT drei vollelektrische Modelle im Programm. Alle setzen auf LFP-Batterien und 400-V-Architektur. In Deutschland tritt KGM seit 2024 in Eigenregie über die KGM Europe GmbH (Eschborn) auf — vorher erfolgte der Import über Astara.

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Vom kompakten Einstieg bis zur Top-Variante — alle 3 KGM Modelle sofort bestellbar oder konfigurierbar.

Reichweite max.
498 km
Torres EVX Cargo Van · WLTP
DC-Laden max.
120 kW
Schnellladen
Stärkste Variante
238 PS
175 kW
Akku-Garantie
10 Jahre
1.000.000 km

PKW (2)

Nutzfahrzeuge (1)

KGM — Leasing, Finanzierung, Gebraucht & Abo

Einzel-Angebote unserer Partner je KGM-Modell — nach Erwerbsform gefiltert.

Plattformen & Architekturen

KGM setzt auf folgende elektrische Plattformen — Grundlage für Antrieb, Akku und Lade-Performance der Modelle:

Torres-Plattform (P-Plattform)

400 V
Torres EVXTorres EVT

Eigenentwickelte 400-V-Plattform auf Basis des Verbrenner-Torres mit LFP-Batterie (73,4 / 80,6 kWh). DC-Ladeleistungen bis 120 kW. Multi-Energy-Architektur.

Musso-Plattform

400 V
Musso EV

Pick-up-Plattform mit Leiterrahmen-Anteilen, BEV-Variante mit LFP-Batterie und max. 420 km WLTP-Reichweite (2WD). Heck- oder Allradantrieb.

Künftige BEV-Plattform (Chery-Kooperation)

gemischt
verfügbar

KGM hat 2024 eine strategische Kooperation mit dem chinesischen Konzern Chery angekündigt, der dedizierte BEV-Plattformen für die nächste Modellgeneration ab 2026/27 liefert. Konkrete Modelle und Spannungsebene noch nicht bestätigt.

LFP-Schwerpunkt

Ausschließlich LFP — Torres EVX und EVT mit 73,4 bzw. 80,6 kWh, Musso EV mit ca. 80 kWh. KGM setzt aus Kostengründen konsequent auf LFP-Chemie (Lieferant: BYD/FinDreams).

Was KGM gut macht — und wo es noch hakt

Eine neutrale Bewertung der Marke aus Sicht eines unabhängigen Vermittlers — basierend auf öffentlichen Daten, Testberichten und Kundenrückmeldungen.

Stärken

Sehr aggressive Preise
KGM positioniert sich konsequent unterhalb von Hyundai, Kia und den europäischen Volumenmarken. Der Musso EV startet bei 41.990 Euro als einer der günstigsten Elektro-Pick-ups am Markt, der Torres EVX ist deutlich günstiger als vergleichbare D-Segment-SUVs.
LFP-Batterien serienmäßig
Alle E-Modelle nutzen LFP-Akkus (Lithium-Eisenphosphat) — kein Kobalt, höhere Zyklenfestigkeit, geringeres Brandrisiko. In Kombination mit der niedrigeren Energiedichte führt das zu robusten, alltagstauglichen Reichweiten zu günstigen Akku-Preisen.
Vehicle-to-Load in allen Modellen
V2L mit 3,5 kW ist Serie — besonders sinnvoll im Pick-up-Einsatz mit Werkzeug, Camping oder mobilen Geräten. Der Musso EV kann seine 80-kWh-Batterie als rollende Stromquelle für mehrere Tage nutzen.
Echte Pick-up-Auslegung
Mit dem Musso EV (Heck/Allrad, 1,8 t Anhängelast) und dem Torres EVT (1,8 t Anhängelast, 530 kg Nutzlast) bietet KGM zwei vollelektrische Pick-ups in einem Marktsegment, in dem es aktuell kaum Wettbewerber gibt — nur Ford F-150 Lightning ist nicht in Europa verfügbar.
Kurze Lieferzeiten durch Lagerstrategie
KGM Europe baut bewusst hohe Lagerbestände auf und garantiert Liefer­zeiten von maximal vier Wochen — ein klares Differenzierungsmerkmal gegenüber europäischen Marken mit teils mehrmonatigen Wartezeiten.
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Schwächen

Dünnes Servicenetz in Deutschland
Mit rund 99 Handelspartnern an 104 Standorten ist KGM deutlich schwächer aufgestellt als Hyundai oder Kia (je rund 460–470 Stationen). In ländlichen Regionen können Werkstattbesuche längere Anfahrten bedeuten.
Kein eigenes Schnellladenetz, kein Roaming-Tarif
Anders als Hyundai (Charge myHyundai) oder Kia (Kia Charge) bietet KGM keinen markeneigenen Lade-Tarif. Kunden müssen sich selbst um EnBW, Maingau, Shell Recharge oder ähnliche Anbieter kümmern.
Begrenzte Ladegeschwindigkeit
Torres EVX und EVT laden mit max. 120 kW DC, der Musso EV ähnlich. Das ist für Pendler ausreichend, aber auf Langstrecke deutlich langsamer als E-GMP-Modelle (Hyundai/Kia bis 235 kW) oder VW-Konzern-Modelle (bis 175 kW).
Software und Konnektivität auf Einstiegsniveau
Das Infotainment ist ohne Google built-in, ohne native Streaming-Apps und mit eingeschränkten Over-the-Air-Updates. KGM Connect bietet die Basis-Funktionen (Vorklimatisierung, Standort, Ladestand), kommt aber nicht an die Tiefe von Bluelink (Hyundai) oder Kia Connect heran.

Garantie & Servicenetz

Werksgarantie
7 Jahre
ohne km-Begrenzung
Batterie-Garantie
10 Jahre
1.000.000 km
Wartungs-Intervall
15.000 km
Servicenetz Deutschland: KGM ist in Deutschland mit rund 99 Handelspartnern an 104 Standorten vertreten — deutlich dünner als Hyundai oder Kia, aber flächendeckend in den Ballungsräumen verfügbar. Importeur ist die KGM Europe GmbH mit Sitz in Eschborn.

App, Konnektivität & Infotainment

KGM Connect

4 zentrale Funktionen für Fahrzeugsteuerung & Laden

Vorklimatisierung
Ladestand-Abfrage
Standort-Tracking
Fernverriegelung
Connectivity
5 Jahre kostenlos

OS & Streaming

KGM-eigenes System auf Linux-Basis (Athena 2.0 in den 2026er-Modellen)

Google built-in
Nein
Plug & Charge
Nein

Ladenetz & Roaming-Partner

KGM betreibt kein eigenes Schnellladenetz und bietet auch keinen markeneigenen Roaming-Tarif an. Kunden nutzen herstellerunabhängige Anbieter wie EnBW mobility+, Maingau Energie oder Shell Recharge.

Was Käufer zu KGM wissen wollen

Hat KGM ein eigenes Schnellladenetz?
Nein, KGM betreibt kein eigenes Schnellladenetz und bietet auch keinen markeneigenen Roaming-Tarif. Kunden nutzen herstellerunabhängige Anbieter wie EnBW mobility+, Maingau Energie oder Shell Recharge. Im Vergleich zu Hyundai (Charge myHyundai) oder Kia (Kia Charge) ist KGM hier weniger komfortabel aufgestellt.
Wie lange ist die Batteriegarantie bei KGM?
KGM gewährt auf die Hochvolt-Batterie eine Garantie von 10 Jahren oder 1.000.000 km. Auf das Fahrzeug selbst kommen 7 Jahre Herstellergarantie — damit liegt KGM bei der Batterie deutlich über dem Marktüblichen (8 Jahre/160.000 km).
Welches KGM Elektroauto hat die größte Reichweite?
Die größte Reichweite bietet aktuell der KGM Torres EVX mit 73,4 kWh LFP-Batterie und bis zu 462 km nach WLTP. Der ab 2026 startende Torres EVT (Pick-up) mit 80,6 kWh LFP kommt auf bis zu 420 km, der Musso EV erreicht bis zu 419 km. Reichweiten-Champion bleibt mittelfristig der Torres EVX.
Wo werden KGM Elektroautos produziert?
Alle KGM-Modelle werden im koreanischen Stammwerk Pyeongtaek (südlich von Seoul) gefertigt — dem ehemaligen SsangYong-Hauptwerk. Eine zweite Fabrik in derselben Region ist im Bau und soll künftig vorwiegend Elektroautos produzieren. EU- oder Deutschland-Produktion ist aktuell nicht geplant.
Was ist der Unterschied zwischen KGM und SsangYong?
KGM (KG Mobility) ist die 2023 erfolgte Umbenennung von SsangYong Motor. Der Konzern wurde 2022 von der südkoreanischen KG Group übernommen, nachdem SsangYong Ende 2020 in die Insolvenz gegangen war. Modelle, Werk und Mitarbeiter sind identisch — Marke und Eigentümer sind neu. In Deutschland erfolgte der Übergang Schritt für Schritt 2024.
Lohnt sich ein KGM Elektroauto im Vergleich zu Hyundai oder Kia?
KGM ist preislich attraktiv, hat aber Nachteile bei Servicenetz, Ladegeschwindigkeit und Software gegenüber den Hyundai-Group-Marken. Wer einen günstigen vollelektrischen Pick-up sucht (Musso EV, Torres EVT), hat kaum Alternativen. Für klassische SUVs sind Hyundai Kona Elektro oder Kia EV3 die technisch reifere Wahl — meist aber zu höheren Preisen.

Interesse an einem KGM?

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KGM Elektroautos — Marke, Strategie und Marktposition in Deutschland

KGM (KG Mobility) ist die 2023 unter neuer Eigentümerschaft entstandene Nachfolgemarke von SsangYong Motor. Der koreanische Stahl- und Chemiekonzern KG Group übernahm den insolventen SsangYong-Konzern 2022 und benannte ihn ein Jahr später um. Ziel der Neuaufstellung: weg vom „SsangYong-Mief“, hin zu einer modernen Volumenmarke mit klarem Fokus auf SUVs und Pick-ups, sowohl mit Verbrenner als auch mit Elektroantrieb.

Im Elektrobereich umfasst die Palette aktuell drei Modelle: den Torres EVX (D-Segment-SUV mit 73,4 kWh LFP-Batterie und bis zu 462 km WLTP), den Musso EV (vollelektrischer Mid-Size-Pick-up mit bis zu 419 km WLTP, ab 41.990 Euro) und den ab 2026 startenden Torres EVT — den ersten vollelektrischen Pick-up der Marke mit 80,6 kWh LFP-Batterie und bis zu 420 km WLTP-Reichweite. Alle Modelle nutzen 400-V-Architektur mit moderaten DC-Ladeleistungen von rund 120 kW. Die LFP-Strategie ist bewusst gewählt: günstigere Akkus, höhere Zyklenfestigkeit, kein Kobalt — passend zur preisbewussten Positionierung.

In Deutschland ist KGM seit 2024 mit der eigenen Importgesellschaft KGM Europe GmbH (Sitz Eschborn) aktiv und strebt für 2025 einen Absatz von rund 5.000 Fahrzeugen an — eine Verdopplung gegenüber 2024. Das Vertriebsnetz umfasst rund 99 Handelspartner an 104 Standorten, deutlich dünner als bei den koreanischen Wettbewerbern Hyundai oder Kia, aber in den Ballungsräumen flächendeckend. Eine bewusst aufgebaute hohe Lagerbestandsstrategie soll Lieferzeiten von maximal vier Wochen ermöglichen.

Produktionsseitig kommen alle KGM-Modelle aus dem koreanischen Stammwerk in Pyeongtaek. Eine zweite Fabrik in derselben Region ist im Bau und soll künftig vorwiegend Elektroautos fertigen. Strategisch hat KGM 2024 eine Kooperation mit dem chinesischen Konzern Chery angekündigt, der dedizierte BEV-Plattformen für die nächste Modellgeneration ab 2026/27 liefern soll.

Für den deutschen Markt ist KGM relevant als preisbewusste Alternative im SUV- und besonders im Pick-up-Segment. Wer einen vollelektrischen Pick-up in Europa kaufen möchte, hat mit Musso EV und Torres EVT zwei der wenigen verfügbaren Optionen — Ford F-150 Lightning ist hierzulande nicht erhältlich.