Mercedes-Benz

Marke · Mercedes-Benz Group AG · Deutschland

Mercedes-Benz Elektroautos

Premium-Pionier mit eigenem HPC-Ladenetz und neuer 800V-Generation

Modelle2 elektrisch
Ab Preis49.420 €
Garantie2 J
HauptsitzStuttgart, Deutschland
Mercedes-Benz EQS in modernem Stuttgarter Architektur-Setting
Mercedes-Benz

Mercedes-Benz im Überblick

Mercedes-Benz, gegründet 1926 in Stuttgart, ist eine der traditionsreichsten Premium-Marken der Welt. Der Einstieg in die Serien-Elektromobilität erfolgte 2019 mit dem EQC, gefolgt 2021 vom Oberklasse-EQS auf der eigens entwickelten EVA2-Plattform. Mit dem CLA (Modelljahr 2026) startet Mercedes auf der neuen MMA-Plattform — der ersten 800V-Architektur des Hauses, mit DC-Ladeleistungen bis 320 kW, Reichweiten bis 792 km (WLTP), neuer MBUX-Generation auf MB.OS und integrierter Microsoft- und Google-KI im Sprachassistenten. Mercedes betreibt seit 2023 mit dem Mercedes-Benz HPC Network ein eigenes Schnellladenetz weltweit und ist Mitgründer von IONITY.

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Vom kompakten Einstieg bis zur Top-Variante — alle 2 Mercedes-Benz Modelle sofort bestellbar oder konfigurierbar.

Reichweite max.
926 km
EQS (2026) · WLTP
Stärkste Variante
585 PS
430 kW
Akku-Garantie
8 Jahre
160.000 km · 70 % Restkapazität
Modelle
2
aktiv

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Plattformen & Architekturen

Mercedes-Benz setzt auf folgende elektrische Plattformen — Grundlage für Antrieb, Akku und Lade-Performance der Modelle:

MMA (Mercedes Modular Architecture)

800 V
CLA mit EQ TechnologyCLA Shooting Brake EQ (ab 2026)GLA EQ (ab 2026)GLB EQ (ab 2026)

Neue Kompakt-Plattform für E-Auto und 48V-Hybrid. Erste 800V-Architektur von Mercedes mit DC-Ladeleistung bis 320 kW, neue NMC-Zellen mit 85 kWh netto, Zwei-Gang-Getriebe — Technik aus dem Vision-EQXX-Konzept. Erstes Serienmodell mit MB.OS und 4. MBUX-Generation.

EVA2 (Electric Vehicle Architecture)

400 V
EQSEQS SUVEQEEQE SUV

Dedizierte E-Plattform der Oberklasse, 2021 eingeführt. Akkugrößen bis 118 kWh netto. Die ab 2026 verfügbare neue EQS-Generation kommt mit überarbeiteter 800V-Technik und bidirektionalem Laden — bis dahin laufen die EVA2-Modelle 400V-basiert.

MFA2 (Modular Front Architecture)

400 V
EQAEQB

Verbrenner-Architektur von A-Klasse und GLB, mit E-Antrieb elektrifiziert. Auslaufend — Nachfolger erwartet auf MMA-Plattform.

MB.EA-L (in Entwicklung)

800 V
GLC EQ (ab 2026)C-Klasse EQ (ab 2027)

Dedizierte Mittelklasse-E-Plattform. Erstes Modell GLC EQ kommt 2026 mit über 700 km WLTP.

Mix aus NMC & LFP

EVA2 (EQS/EQE): NMC-Zellen von CATL und LG Energy Solution. MMA (CLA): neue Generation NMC-Zellen mit höherer Energiedichte und reduziertem CO2-Fußabdruck (Lithium-Ionen, 85 kWh nutzbar). Künftig (MB.EA): geplant LFP für Einstiegsmodelle, NMC für Top-Linien.

Was Mercedes-Benz gut macht — und wo es noch hakt

Eine neutrale Bewertung der Marke aus Sicht eines unabhängigen Vermittlers — basierend auf öffentlichen Daten, Testberichten und Kundenrückmeldungen.

Stärken

Eigenes High-Power-Charging-Netz
Mercedes-Benz baut seit 2023 weltweit ein eigenes HPC-Netz mit bis zu 350 kW auf — eine Eigenleistung, die unter den deutschen Premium-Marken einzigartig ist. Zusätzlich ist Mercedes Mitgründer von IONITY und bietet über Mercedes me Charge Zugang zu rund 1,5 Mio. Ladepunkten weltweit.
Neue 800V-MMA-Plattform mit Effizienz-Fokus
Der CLA mit EQ Technology bringt seit 2026 die Vision-EQXX-Effizienztechnik in die Serie: Zwei-Gang-Getriebe, multi-source Wärmepumpe, 320 kW DC-Laden und bis zu 792 km WLTP-Reichweite mit 85 kWh Akku.
10 Jahre / 250.000 km Batteriegarantie für EQE und EQS
Mercedes-Benz hat 2024 die Batteriegarantie für EQE und EQS auf 10 Jahre oder 250.000 km erweitert (mit garantiertem Kapazitätserhalt von 70%) — deutlich über dem Branchenstandard von 8 Jahren / 160.000 km.
MBUX Superscreen mit Microsoft- und Google-KI
Die 4. MBUX-Generation im CLA ist das erste In-Car-System, das KI von Microsoft und Google in einem Sprachassistenten kombiniert. ChatGPT-Integration, generative Routenplanung und kontextbezogene Antworten sind serienmäßig.
30 Jahre Mobilitätsgarantie (Mobilo)
Bei jährlicher Inspektion in einer Mercedes-Benz-Werkstatt verlängert sich die Mobilitätsgarantie automatisch — bis zu 30 Jahre lang. Im Pannenfall werden Abschleppen, Übernachtung und Mietwagen abgedeckt. Im Premium-Segment ein Alleinstellungsmerkmal.
Sehr dichtes Servicenetz in Deutschland
Mit rund 700 Vertragspartnern bietet Mercedes-Benz das dichteste Premium-Servicenetz in Deutschland. Die HV-Service-Berechtigung ist nahezu überall gegeben.
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Schwächen

V2X kommt erst 2026
Aktuell unterstützt kein Mercedes-Modell bidirektionales Laden. V2H und V2G sollen mit dem neuen EQS (Modelljahr 2026 auf 800V) starten, ein konkreter Tarifpartner und Marktstart sind aber noch nicht öffentlich bestätigt. V2L bleibt vorerst nicht verfügbar — hier liegt Mercedes hinter Wettbewerbern wie BMW (Neue Klasse), Hyundai/Kia und VW (mit Elli).
Plattform-Vielfalt erschwert Vergleich
Mercedes betreibt parallel vier E-Plattformen (MFA2, EVA2, MMA, MB.EA). Ladeleistungen, Reichweiten und Software-Stand variieren stark: EQA/EQB (400V, 100 kW DC), EQE/EQS (400V, 200 kW), CLA (800V, 320 kW). Käufer müssen modellspezifisch genau prüfen.
Pay-per-Feature im CLA
Im neuen CLA sind viele Hardware-Features (z.B. 360-Grad-Kamera, Park-Assistent) erst gegen kostenpflichtige Software-Freischaltung über Mercedes me nutzbar — auch wenn die Sensoren ab Werk verbaut sind. Dieses Modell der nachträglichen Freischaltung verbauter Hardware ist umstritten und verteuert die tatsächliche Vollausstattung.
Kein Google built-in
Mercedes setzt auf das eigene MB.OS und MBUX statt auf Android Automotive. Google Maps und der vollständige Play Store sind nicht integriert — stattdessen Apple CarPlay und Android Auto über Smartphone-Spiegelung sowie ChatGPT/Microsoft-KI im MBUX Virtual Assistant.

Garantie & Servicenetz

Werksgarantie
2 Jahre
ohne km-Begrenzung
Batterie-Garantie
8 Jahre
160.000 km · 70 % Restkapazität
Wartungs-Intervall
30.000 km
Servicenetz Deutschland: Mercedes-Benz betreibt in Deutschland mit rund 700 Vertragspartnern eines der dichtesten Premium-Servicenetze. Die HV-Service-Berechtigung ist flächendeckend gegeben.

Produktionsstandorte

DE

Deutschland

4 Werke
Sindelfingen
EQS, EQE
Bremen
EQE SUV, EQC
Rastatt
CLA mit EQ Technology, kommend: GLA EQ, GLB EQ
Tuscaloosa USA
EQS SUV — für Weltmarkt, auch DE-Import
EU

Europa

2 Werke
Kecskemét, Ungarn
EQA, EQB
Vitoria, Spanien
EQV, eVito

App, Konnektivität & Infotainment

Mercedes me App

9 zentrale Funktionen für Fahrzeugsteuerung & Laden

Vorklimatisierung
Fern-Verriegelung
Ladestand-Abfrage
Ladevorgang-Steuerung
Standort-Tracking
Routenplanung mit Ladestopps
Mercedes me Charge Verwaltung
MBUX Virtual Assistant (KI-Sprachassistent mit Google + Microsoft AI)
ChatGPT-Integration im CLA
Connectivity
3 Jahre kostenlos
OTA-Updates
Ja

OS & Streaming

MB.OS (ab CLA 2026) — eigenentwickeltes Linux-basiertes Betriebssystem. Ältere Modelle (EQE/EQS): MBUX 3. Generation auf NTG7-Basis.

Streaming-Dienste integriert
SpotifyApple MusicAmazon MusicTidalYouTube
Google built-in
Nein
Plug & Charge
Ja · Serie

Ladenetz & Roaming-Partner

Mercedes-Benz baut seit 2023 ein eigenes High-Power-Charging-Netz auf — das Mercedes-Benz HPC Network — mit bis zu 350 kW Ladeleistung an attraktiven Standorten weltweit. Zusätzlich ist Mercedes Mitgründer von IONITY. Über Mercedes me Charge bekommen Kunden Zugang zu rund 1,5 Mio. Ladepunkten weltweit.

Ladenetz-Partner
IONITY (Mitgründung)
Mercedes-Benz HPC Network
Plugsurfing
Digital Charging Solutions
Plug & Charge (ISO 15118)

Was Käufer zu Mercedes-Benz wissen wollen

Hat Mercedes-Benz ein eigenes Schnellladenetz?
Ja. Mercedes-Benz baut seit 2023 das Mercedes-Benz HPC Network mit bis zu 350 kW Ladeleistung weltweit auf — eine echte Eigenleistung, die unter den deutschen Premium-Marken einzigartig ist. Zusätzlich ist Mercedes Mitgründer von IONITY und bietet über Mercedes me Charge Zugang zu rund 1,5 Mio. Ladepunkten weltweit.
Wie lange ist die Batteriegarantie bei Mercedes-Benz?
Die Standard-Batteriegarantie liegt bei 8 Jahren oder 160.000 km mit 70% Mindestkapazität. Für die Oberklasse-Modelle EQE, EQE SUV, EQS und EQS SUV hat Mercedes 2024 die Garantie auf 10 Jahre oder 250.000 km erweitert — deutlich über dem Branchenstandard. Bei EQE und EQS ist zusätzlich ein 6-Jahres-Wartungsservice automatisch im Kaufpreis enthalten.
Welches Mercedes Elektroauto hat die größte Reichweite?
Die größte Reichweite bietet aktuell der neue EQS 450+ (Modelljahr 2026 mit 800V-Architektur) mit bis zu 926 km nach WLTP. Im klassischen Programm liegt der EQS 450+ (EVA2) bei 821 km, der EQE 350+ bei 651 km, der CLA 250+ mit EQ Technology bei 792 km. Der GLC EQ kommt 2026 mit über 700 km.
Wo werden Mercedes Elektroautos produziert?
Mercedes fertigt seine E-Modelle größtenteils in Deutschland: EQE und EQS in Sindelfingen, EQE SUV und EQC in Bremen, der neue CLA in Rastatt. Die Kompaktmodelle EQA und EQB laufen im ungarischen Werk Kecskemét vom Band. Der EQS SUV kommt aus dem US-Werk Tuscaloosa für den Weltmarkt — auch für Deutschland-Importe.
Was ist die MMA-Plattform bei Mercedes?
MMA (Mercedes Modular Architecture) ist Mercedes' neue Kompakt-Plattform und erstmals 2025/2026 im CLA verbaut. Sie ist die erste 800V-Plattform der Marke, lädt mit bis zu 320 kW DC, schafft bis zu 792 km WLTP-Reichweite und bringt Effizienz-Technik aus dem Vision-EQXX-Konzept in die Serie (Zwei-Gang-Getriebe, multi-source Wärmepumpe). Künftige MMA-Modelle: GLA EQ und GLB EQ ab 2026, CLA Shooting Brake ab 2026.
Kann ich mit meinem Mercedes Strom ins Hausnetz oder ins Stromnetz zurückspeisen?
Aktuell noch nicht. V2L (Mobile Powerbank) ist bei Mercedes generell nicht verfügbar. V2H und V2G sind ab 2026 in Vorbereitung — der neue EQS (Modelljahr 2026 mit 800V-Architektur) soll bidirektionales Laden Richtung Haus- und Stromnetz unterstützen, ein konkreter Marktstart und Tarifpartner stehen noch aus. Bei den älteren Modellen (EQA, EQB, EQC, EQE, EQS bis MJ 2025, CLA) ist V2X technisch nicht vorgesehen.

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Mercedes-Benz Elektroautos — Marke, Strategie und Marktposition in Deutschland

Mercedes-Benz, gegründet 1926 in Stuttgart, ist eine der ältesten und traditionsreichsten Premium-Automarken der Welt. Der Einstieg in die Serien-Elektromobilität erfolgte 2019 mit dem EQC, einem auf der GLC-Verbrenner-Plattform basierenden Mittelklasse-SUV. Den ersten echten Schritt zur dedizierten E-Plattform machte Mercedes 2021 mit dem Oberklasse-EQS auf der EVA2-Architektur, gefolgt von EQE, EQE SUV und EQS SUV.

Der aktuelle Technologiesprung ist die MMA-Plattform (Mercedes Modular Architecture), erstmals 2025/2026 im neuen CLA verbaut. MMA ist die erste 800V-Plattform von Mercedes und bringt Effizienz-Technik aus dem Vision-EQXX-Konzept in die Serie: ein Zwei-Gang-Getriebe, eine multi-source Wärmepumpe, NMC-Zellen mit 85 kWh nutzbarer Kapazität, DC-Ladeleistungen bis 320 kW und Reichweiten bis 792 km nach WLTP. MMA ist außerdem die erste Plattform mit MB.OS — dem neu entwickelten, in-house geschriebenen Mercedes-Benz Operating System — und der vierten MBUX-Generation, die als erstes In-Car-System Microsoft- und Google-KI parallel im Sprachassistenten integriert.

Für die Mittelklasse kommt 2026 die Plattform MB.EA-L, erstmals im neuen GLC EQ verbaut, mit über 700 km WLTP-Reichweite. Die Oberklasse-Plattform EVA2 wird 2026 ebenfalls grundlegend überarbeitet — der neue EQS bekommt 800V-Architektur, Reichweite bis 926 km und unterstützt erstmals bidirektionales Laden Richtung Haus- und Stromnetz.

In Deutschland ist Mercedes-Benz seit Jahrzehnten Premium-Marktführer mit rund 700 Vertragspartnern und damit dem dichtesten Premium-Servicenetz. Bei der Ladeinfrastruktur ist Mercedes Vorreiter: Seit 2023 baut die Marke mit dem Mercedes-Benz HPC Network ein eigenes High-Power-Charging-Netz mit bis zu 350 kW weltweit auf — eine unter den deutschen Premium-Marken einzigartige Eigenleistung. Zusätzlich ist Mercedes Mitgründer von IONITY.

Produktionsstandorte sind primär Sindelfingen (EQS, EQE), Bremen (EQE SUV, EQC), Rastatt (CLA), Kecskemét/Ungarn (EQA, EQB) und Tuscaloosa/USA (EQS SUV). Strategisch will Mercedes-Benz bis 2030 in Märkten mit ausreichender Ladeinfrastruktur 'all electric ready' sein — der reine Elektroverkauf soll dann 50% des Absatzes ausmachen, ohne sich dogmatisch vom Verbrenner zu trennen.